Wir helfen Hunden in Not

Wir wollen unsere ehemaligen Vermehrer-Zuchthunde kastrieren

Das ist seit der Gründung des Vereins unser Ziel. Wir möchten allen ausrangierten Zuchthündinnen und Zuchtrüden, die wir aufnehmen, eine Kastration ermöglichen.

 

Hündinnen können von Verletzungen und Schmerzen befreit werden

  • Bei Vermehrer-Zuchthunden geht es um Produktivität.
  • Diese wird oft durch Hormone gefördert.
  • Damit sollen Läufigkeiten - entgegen der Natur - von zweimal jährlich auf mehrere Male maximiert werden.

Für uns bedeutet Tierschutz, unsere ausrangierten Zuchthündinnen 100%ig davor zu schützen, jemals wieder Welpen bekommen zu müssen. Diesen Schutz können wir ihnen nur geben, wenn sie noch vor der Vermittlung kastriert werden.  

  • Manchmal gibt es natürlich medizinische Gründe, warum ein Zuchthund nicht vor der Vermittlung kastriert werden kann, diese werden von uns ordentlich geprüft und auch berücksichtigt. 

Während ihrer Zuchtzeit machen die vielen Trächtigkeiten der Zuchthündin das Leben sehr schwer. Auch Eingriffe, die nicht in medizinischer Qualität ausgeführt werden, bedrohen das Leben der Hunde. Oft finden z.B. Kaiserschnitte statt, die von Laien durchgeführt werden und dadurch sind sie oftmals die Todesursache für viele Hündinnen. 

  • Deshalb sollte bei einer Zuchthündin unbedingt die Gebärmutter vollständig entfernt werden. Vereiterungen, Verwachsungen, geschlossene Eileiter sind in der Regel die Probleme, die man während der Kastration einer Zuchthündin vorfindet. 
  • Bedingt durch Kaiserschnitte ist die Bauchhaut extrem geschwächt. Nahtmaterial hat kaum Chancen zu halten die Haut ist bedingt durch Entzündungen oft zäh und schlecht, so dass auch mal schlechte Nachversorgungen zu Stande kommen können. 

 

Zuchtrüden sollten ebenso kastriert werden

Oftmals werden sie isoliert und allein gehalten, für die Rüden gibt es jahrelang nur einen Lebensinhalt: den Deckakt.

Selbst "normal" sozialisierte und lebende Rüden leiden teilweise unter enormen Stress, wenn Hündinnen in der Läufigkeit sind. Bei einem ausrangierten Rüden ist dies noch deutlich stärker ausgeprägt. Deshalb sollte ein Vermehrer-Zuchtrüde schon aus psychischen Gründen schnellstmöglich kastriert werden, wenn er ein neues Leben beginnt.

Zusätzlich kommen als Gründe für eine Kastration noch körperliche Erkrankungen, Erschöpfungserscheinungen oder z.B. Prostataprobleme, die schon Jahre herrschen können, hinzu. 

 

Die Kastration einer Hündin kostet in Deutschland ca. zwischen 250 € - 450 €,

für Rüden liegen die Kosten ca. zwischen 150 € - 250 €. 

Leider können unsere Vermittlungsgebühren und die Patenschaften diese Kosten nur bedingt auffangen, deswegen sind wir hier besonders auf Spenden angewiesen. 

Wir sind dankbar für jeden einzelnen Euro - denn jeder Euro hilft

 

Unsere Bankverbindung: 

Ausrangiert und Abgeschoben e.V.

IBAN DE53 1605 0000 3701 0666 11

BIC WELADED1PMB

 

oder:

Kontonummer: 370 10 666 11

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 Mittelbrandenburgische Sparkasse